Mittwoch, 15. Mai 2013

Stress und Burnout - Wirtschaftsfaktor und Kostenfalle

Artikel veröffentlicht von: Franz-Karl Daublebsky

Stress – und Burnoutprävention im Alltag, auf dem Arbeitsplatz und als Wirtschaftsfaktor, fußend auf nunmehr 11 berufsgruppenspezifischen Stress und Burnoutstudien, prägt die Arbeit der Business Doctors. 


In ihrem Bericht „Prävention als Wirtschaftsfaktor" verweisen die Business Doctors darauf, dass Ängste, Stress Depressionen, Präsentismus und letztendlich Burnout zunehmend die Krankenstandsstatistiken dominieren. Darauf Bezug nehmend alarmieren Berichte über ständig steigende und bereits gefährliche Ausmaße annehmende und ausufernde Kosten Die WHO spricht von der Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts, die schon epidemische Ausmaße angenommen hat und sich weltweit an die erste Stelle aller Erkrankungen gereiht hat.

Zahlen, die zum Handeln zwingen:

Das Hamburgsche Welt Wirtschaftsinstitut HWWI zeigt in seinem Anfang Juni veröffentlichten Bericht auf, dass Leistungseinbußen – bedingt durch psychosoziale Erkrankungen und Beeinträchtigungen im Jahr 2010 die deutsche Volkswirtschaft mit 364 Milliarden Euro, das sind 16% des BIP, belasteten. In Österreich haben die psychosozialen Erkrankungen 2010 um 19,8% zugenommen und die dadurch bedingten Krankenstände haben, gegenüber 12 Krankenstandstagen im österreichischen Durchschnitt, die Spitzenmarke von 38 Tagen pro Betroffenem und Jahr bereits überschritten. Die Business Doctors konnten in ihren berufsgruppenspezifischen Stress- und Burnoutstudien feststellen, dass z.B. Mitarbeiter in der IT-Branche und im Handel besonders belastet sind, und auch hier die Kostenfalle erbarmungslos zuschlägt. Insbesondere zeigt die vertiefenden Genderstudie der Business Doctors auf, dass in verschiedenen Berufsfeldern, wie z.B. Banken und Versicherungen Frauen gegenüber ihren männlichen Kollegen mit 21 % zu 9 %, besonders stark belastet sind.

Der Human Factor - Prävention gegen Kostenexplosion:

Vielfach ist nach wie vor festzustellen, dass Erkrankungen, und hier seien insbesondere die psychosozialen Erkrankungen erwähnt, als Gott gegeben angesehen werden und man dies hinzunehmen habe. Angesichts der Tatsache, dass im Rahmen des Wertewandels und der Globalisierung der „Human Factor" eine zentrale Rolle eingenommen hat, ist der Prävention und einer zeitgemäßen Ausrichtung der Arbeitswelten das Wort zu reden. Wenn also die Ökomaschine Mensch zur wertvollsten Aktie eines Unternehmens - zumindest in unseren Breiten - mutiert ist, hat der „ Human Factor „ an Bedeutung für nachhaltigen Unternehmenserfolg, die Positionierung der Arbeitskraft als Ökomaschine abgelöst. Diese Neuausrichtung sollte auch in der Beurteilung von Banken bei der Liquiditätssicherung, also bei Kreditvergaben, eine zentrale Rolle einnehmen. Davon jedoch sind wir leider noch weit entfernt. Dass neues Denken neue Chancen schaffen kann, hat sich offensichtlich noch lange nicht herumgesprochen. Alte, nicht mehr zeitgemäße Denkstrukturen prägen insbesondere im KMU –Bereich den Wirtschaftsalltag. Know How ist heute in den permanenten Änderungsprozessen das Betriebskapital, keine Hallen, Maschinen, oder Maschinenteile.
Um also das Human Capital bei der Stange zu halten, Renditen zu produzieren und Rücklagen für notwendige Investitionen zu schaffen, sollte die Mitarbeitergesundheit, insbesondere im psychosozialen Bereich, höchste Priorität haben.

Strukturen zum Erfolg

Will man den Trends der zunehmenden psychosozialen Belastungen erfolgreich gegensteuern, müssen neue Strukturen in die jeweiligen Arbeitsprozesse und Unternehmenskulturen implementiert werden.
Beginnend mit einer Statusanalyse (basierend auf den Studienergebnissen der jeweilig berufsgruppenspezifischen Studie der Business Doctors), können schnell und kostengünstig die stressauslösenden Faktoren in einem Unternehmen aufgezeigt werden. Die branchenspezifische Schwachstellenanalyse, sowie der Branchenvergleich, getopt mit einem Gendervergleich, stellen die Basis für eine Potential und Konkurrenzanalyse im jeweiligen Marktsegment dar und wird auch als Grundlage für ein systemisches Konzept, Stress und Burnoutrisken zu stoppen ,sowie zum Gegensteuern herangezogen. Derartige Maßnahmen werden meist auch durch BGF-Modelle in Deutschland und Österreich nachhaltig gestützt und gefördert.

Informationen:

Zahlen, Daten, Fakten zu den Studien, Studienergebnissen, wie auch zu den verschiedenen Seminar – und Changeprogrammen sind unter www.business-doctors.at abrufbar.
Der persönlichen Stress-, Arbeits- und Belastungstest kann kostenlos unter http://www.timeout-austria.at/tests/burnout.php abgerufen werden.


Veröffentlicht von: Franz-Karl Daublebsky
Kontakt: Daublebsky@business-doctors.at


Über den Autor:

Franz -Karl Daublebsky: Marketingleiter, Core-business: Research und Developement, HRM, CSR, BGF, Burnout, Burnoutprävention, Prävention, Advertising, Eventmarketing, Produktentwicklung, Produktdesign, Toylart, Texter, Konzeptionist, freier Autor: Wirtschaft, Gesellschaft, Politik,Trainer

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Burnout - der wirtschaftliche Supergau?

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Montag, 13. Mai 2013

Business Doctors Symposium 2013: Die Referenten

- von der Wertschätzung zur Wertschöpfung
2 Symposium in St. Lambrecht
für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten 2013.


Die Referenten
Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Symposium Präsentation 2012, ist wieder dabei in Oct. 2013
Sozialminister Rudolf Hundstorfer
Gesundheitsminister Alois Stöger bei Business Doctors Symposium 2013
Gesundheitsminister Alois Stöger,
Präs. K. Blecha, Dir. K. Aust – PVA, Mag. R. Czeskleba – Fit 2 Work, G. Plank – AK, Mag. Ch. Finding – GKK sowie zahlreiche WissenschafterInnen wie Prof. Dr. D. Scholz bis hin zu SpezialistInnen aus Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft werden die Themen von verschiedensten Blickwinkeln aus beleuchten.

Ihr Ansprechpartner:
Burnout symposium 2012 Franz Daublebsky

 Franz Daublebsky, daublebsky@business-doctors.at

Tel. 0664 / 101 2 333

www.business-doctors.at

Business Doctors 2013 symposium info
 Business Doctors Prävention Informationen:

Zahlen, Daten, Fakten zu den Studien, Studienergebnissen, wie auch zu den verschiedenen Seminar – und Changeprogrammen sind unter:www.business-doctors.at abrufbar.

Der persönlichen Stress-, Arbeits- und Belastungstest kann kostenlos unterhttp://www.timeout-austria.at/tests/burnout.php abgerufen werden.


Business Doctors, Graz, ÖsterreichSymposium Info: Empfehlung von Business Doctors (Blog-link):
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Donnerstag, 9. Mai 2013

Stress-frei: “Ausschalten, um abzuschalten” Urlaub und Freizeit, aber richtig

Stress-frei Urlaub und Freizeit


Die Anforderungen an uns steigen im Alltag ständig. Die Zunahme der Belastungen wird für immer mehr von uns, nach und nach schwerer bewältigbar.Wir haben es offenbar vielfach verlernt uns entspannen zu können. Burnout wird zurBeinahe epidemischen Volkskrankheit.

Stress, Schlafstörungen und Ängste haben erschreckende Außmaße angenommen.


Die Business Doctors sind dieser Entwicklung nachgegangen und haben in 9 Berufsgruppen die Stress- und Burnoutfaktoren untersucht und festgestellt, dass falsche und nicht ausreichende Entspannung eine wesentliche Voraussetzung dafür ist ,dass immer mehr, immer häufiger unter Stress leiden, schließlich in einem, vielfach auch ireperablen Burnout, landen und den täglichen Herausforderungen immer weniger gewachsen sind. 
Eine der am stärksten betroffenen Berufsgruppen, wie diese Studie zeigt, sind neben Banken,Versicherungen und den Beschäftigten im Handel, die I-T-Beschäftigten. Schauen Sie nun, mit den Business Doctors, insbesondere für diese Berufsgruppen ein paar einfache Rezepte und Ratschläge an, die den Urlaub zu einem nachhaltigen Kraft – und Fitnessspender machen können.

Abschalten


Handy und Laptop können, so wichtig und unentbehrlich sie heute geworden sind zur Geißel in Ihrem wohlverdienten Urlaub, oder Wochenenden werden. Multitasking, ständige Erreichbarkeit rund um den Globus haben uns auf der einen Seite unentbehrlich für unsere globale Gesellschaft gemacht, auf der anderen Seite aber haben sie die Geschwindigkeit unseres Arbeitstaktes dramatisch erhöht. Stress, Erschöpfung, Unkonzentriertheit und Gereiztheit sind vielfach die Folge. 

In unserer Informationsgesellschaft haben wir es zunehmend verlernt, wenn auch nur für kurze Zeiträume, nicht erreichbar zu sein. Ganz im Gegenteil, wir haben uns schon so negativ konditioniert, dass wir bereits ängstlich und panisch reagieren, wenn das Handy einmal 1 Stunde nicht läutet. Die Folge davon ist, dass wir uns immer intensiver in eine gefährliche Hektik treiben, die schließlich in einen krankhaften Stress, bis hin zu somatischen Erkrankungen, führt.
Die Business Doctors empfehlen nun basierend auf ihren Studien, den Laptop und das Handy im Urlaub ausschalten, um wieder richtig abschalten zu lernen.



Entspannen

Wenn Sie nun das Handy und den Laptop ausgeschaltet haben, lassen Sie diese 2 Arbeitsinstrumente in Ihrem Zimmer. Jeder weis ja, dass Sie auf Urlaub sind. Sie sollten es auch langsam begreifen und akzeptieren. Sie werden auf einmal bemerken, dass die Zwischenräume, von Ihren Anrufen in das Büro und dem Anschauen der Mails immer länger werden und Sie dabei immer weniger Stress haben. 

Ganz im Gegenteil werden Sie bemerken können, dass Sie auf dem richtigen Weg sind Sich zu entschleunigen. Kleine Belohnung am Rande, Sie sparen Sich unglaublich viel Geld, denn die Roominggebühren können ein ganz schön großes Loch in Ihre Urlaubskasse reißen, bzw. bei der nächsten Tel.- Rechnung zu einem bösen Erwachen, dass vermehrten Stress und Ärger nach sich zieht, führen.

Nachhaltigkeit


Wenn es Ihnen also gelungen ist, Ihren Laptop auszuschalten, Ihr Handy nur einzuschalten ,um Sich zu erkundigen, wie es Ihren Pflanzen zu Hause ,Ihrem Hund oder der Schildkröte der Kinder geht, haben Sie viel für die Bewältigung des Alltagsstress gelernt und sind fit für die nächste Runde. 

Nehmen Sie diese Lernpunkte mit nach Hause und machen Sie das auch an Ihren wohlverdienten und zur Regeneration notwendigen Wochenenden, dann haben sich diese Zeilen für Sie ausgezahlt, denn Sie haben gelernt auszuschalten um abzuschalten.

Informationen:

Weitere Informationen zu den berufsgruppenspezifischen Stress und Burnoutstudien der Business Doctors erhalten Sie kostenfrei unter :
www.business-doctors.at

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English: Recommended by Business Doctors: www.Business-doctors.at 


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Samstag, 4. Mai 2013

Anti-Stress Verordnung: Dem Kopf soll es besser gehen

Anti-Stress Verordnung: 52 Millionen Fehltage wegen psychischer Leiden gab es 2011. Die Kosten dafür gehen in den zweistelligen Milliarden bereich. 

Jetzt wollen die Länder gegensteuern - und die Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichten, ihre Angestellten vor Stress zu schützen.



SÜDDEUTSCHE.de
Glaubt man der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD), könnte alles sehr schnell gehen. Es muss sogar. Das Thema psychische Belastung am Arbeitsplatz habe inzwischen eine enorm hohe gesellschaftliche Relevanz. Die Zahl der Erkrankungen sei so hoch, dass es inzwischen ernsthafte Schäden für die Volkswirtschaft und für die Sozialkassen gebe. "Der Bundestag sollte unserer Initiative deshalb folgen", sagte sie der Süddeutschen Zeitung.

An diesem Freitag bringt Hamburg zusammen mit fünf anderen Bundesländern einen "Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch psychische Belastungen bei der Arbeit" in die Länderkammer ein. Läuft alles so, wie sich Prüfer-Storcks das vorstellt, wird der Entwurf ohne Beratung durch die Ausschüsse beschlossen und gleich an den Bundestag weitergeleitet. "Wir erwarten, dass die schwarz-gelbe Koalition im Bund sich zu ihrer Verantwortung für die Arbeitnehmer bekennt", sagte die Senatorin.

Nach Angaben der Länder werden die Kosten psychischer Erkrankungen auf insgesamt über 43 Milliarden Euro geschätzt. 
2011 seien durch psychische Leiden insgesamt 52 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage angefallen - die Zahl ist in den vergangenen fünf Jahren um etwa 80 Prozent angestiegen
Psychische Erkrankungen seien zudem inzwischen die Hauptursache für Frühverrentungen. 
Die Betroffenen seien dabei mit durchschnittlich 48 Jahren relativ jung.

Monotone Tätigkeiten, hoher Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit

Arbeit wird als ein wichtiger Faktor für psychische Erkrankungen gesehen. 
Monotone, sich immer wiederholende Tätigkeiten können die psychische Gesundheit beeinträchtigen, aber auch hoher Leistungsdruck, ständige Erreichbarkeit auch in der Freizeit, mangelnde Anerkennung oder Fehlverhalten des Vorgesetzten.

Mit der Verordnung sollen die Arbeitgeber verpflichtet werden, Schutzmaßnahmen gegen schädliche psychische Faktoren zu treffen.
Ist eine Belastung nicht zu vermeiden, sollen die Gefährdungen so weit wie möglich verringert werden. Um einen Überblick über die Lage im Betrieb zu bekommen, müssen Arbeitgeber die psychischen Belastungen im Betrieb ermitteln, was auch durch Befragung der Beschäftigten geschehen soll.

Der Arbeitsrhythmus muss laut Verordnung so gestaltet werden, dass eine Gefährdung der psychischen Gesundheit so weit wie möglich vermieden wird.
Um das zu erreichen, müssen Pausen und Ruhezeiten angemessen verteilt sein. "Bei flexibler Arbeitszeit und räumlicher Mobilität sind Arbeit und arbeitsfreie Zeit abzugrenzen." Wenn Aufgaben außerhalb der Regelarbeitszeit erledigt werden müssten, gelte es, die Rufbereitschaft zu begrenzen und dafür zu sorgen, dass die verlorene Freizeit schnell nachgeholt werden kann.

Von der Leyen in der Pflicht

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) habe sich mit dem Thema nicht durchgesetzt, sagte Prüfer-Storcks. Sie solle deshalb die Gelegenheit nutzen und der Initiative des Bundesrates zum Erfolg verhelfen.

Unterstützung erhielten die Länder von Gewerkschaftsseite. Das IG-Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jügen Urban sagte, seine Organisation habe den Entwurf einer "Anti-Stress-Verordnung" bereits im vergangenen Sommer vorgelegt: "Wir begrüßen daher die Initiative der Länder, mit einer eigenen Rechtsverordnung die Regelungslücke auf dem Feld der psychischen Belastungen zu schließen."

Mit dieser Verordnung werde das Arbeitsschutzrecht an die neuen Belastungen in der modernen Arbeitswelt angepasst. Das Ziel sei es, durch verbindliche Regelungen die Vorsorge zu verbessern. Von der Leyen müsse die überfällige Verordnung endlich auf den Weg bringen.


     AUTHOR:


Mehr zuGuido Bohsem
Studium der amerikanischen Literatur in Bonn und Washington D.C., Volontariat beim Mitteldeutschen Express in Halle/Saale, Finanzkorrespondent bei Reuters und der Financial Times Deutschland, seit 2008 bei derSüddeutschen Zeitung zuständig für Gesundheits- und Finanzpolitik. Zwei Kinder













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4 WAYS TO PREVENT BURNOUT BEFORE IT'S TOO LATE

Understanding burnout

The foremost expert on burnout is University of California psychologist Christina Maslach. The Maslach Burnout Inventory, a diagnostic psychological tool, is named after her.
It breaks burnout into three factors:
Exhaustion: feeling over-extended by your work
Depersonalization: feeling alienated from your work
Personal accomplishment: feeling like you can never get enough done


If any of these are creeping into your consciousness, you might want to realign some parts of your working life.
Burnout at work

Let's go over a few quick ways to address the physical and psychological risk factors.

Preventing burnout

John Coates' book, The Hour Between Dog And Wolf, goes deep into the physiology of stress.
In it he observes that exhaustion, fatigue, and anxiety are all "messages sent from our body telling us what actions we should take"--which means that we need tolisten closely.
To get an idea of how, read our excerpt.

As the Burnout Inventory suggests, burnout isn't only physical, but also emotional. It happens when we don't see ourselves in the work we do.
An antidote, then, is to do work that's meaningful.

Thing is, you won't have time to ponder the meaning of your days if you're filled up with meaningless tasks. If we don't carve out the time to reflect, we sure won't. And remember: busy is the new lazy.

Finally, you won't be able to think unless you eat well.
According to Andrew Dumont, "eating the right food can help extend your runway."
We'd expand that even further:
eating with the right people can extend your network. And a bigger, healthier network.

Original article link: FAST COMPANY
Also check-out Andrew Dumont's excellent article: Avoiding Burnout
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Freitag, 3. Mai 2013

Stress ein positiver Mechanismus und Bewegtes Leben

Grundsätzlich ist Stress ein positiver Mechanismus, eine lebensnotwendige Alarmreaktion:
Diese Reaktionen sind darauf abgestimmt, sofort körperliche Anstrengung zu leisten. Unsere Vorfahren brauchten diese physische Einstimmung, um kämpfen oder fliehen zu können.

Wir dagegen laufen unserem Stress nicht mehr davon oder kämpfen, sondern verarbeiten ein Zuviel an Stress in körperlichen Beschwerden oder psychischem Missbefinden. Wird diese Situation chronisch, können daraus Depressionen und Burnouts entstehen.

Elementar wichtig in diesem Falle ist herauszufinden, was genau die Stressursache ist. Was stresst uns? Für eine langfristige Beschwerdefreiheit muss die Ursache erkannt und behandelt werden, nicht die Symptome. Dennoch macht es natürlich Sinn, einer solchen Stressfalle zu entkommen.

Stress ein positiver Mechanismus und Bewegtes Leben.

Drei Schritte gegen den Stress können dabei helfen:

1. Schritt: Nehmen Sie Stress Signale Ihres Körpers bewusst wahr.

2. Schritt: Machen Sie sich die Situationen, die den Stress auslösen, bewusst. Versuchen Sie diese Situationen zu reduzieren, Ihre eigenen Einstellungen dazu zu verändern oder suchen Sie andere Lösungsstrategien, möglicherweise unter therapeutischer Hilfe.

3. Schritt: Suchen Sie nach dem Weg für sich, den Stressbelastungen entgegenzuwirken: Vielleicht über Musik machen oder hören, lesen, basteln, verschiedene Entspannungsverfahren oder eben über Bewegung.


Bewegung als Entspannungsmöglichkeit hat in Form von Walking, Nordic Walking, Wandern oder Joggen gegenüber anderen Sportarten große Vorteile:

1. Diese rhythmischen und gleichförmig bleibenden Bewegungsformen haben einen hypnotisierenden Charakter. Sie werden sozusagen in die Entspannung geschaukelt.

2.An der frischen Luft atmet der ganze Körper besser durch und mit jeder Ausatmung leiten Sie automatisch auch Spannung aus dem Körper ab.

3.Wenn Sie sich mindestens 30 bis90 Minuten moderat in dieser Form bewegen, fangen Ihre Stresshormone an, sich zu beruhigen und die Glückshormone fördern ganz rapide Ihr gesamtes Wohlbefinden.


Zur Entspannung und zum Abschalten ist also moderate Bewegung gefragt und nicht unbedingtes Powern. Aber auch das kann so manches Mal gut tun, um die eigenen Aggressionen in die richtige Bahn zu lenken und die Welt danach wieder rosaroter zu sehen.

Stress ein positiver Mechanismus:
Alles schön und gut, aber wie kann ich meinen inneren Schweinehund überwinden? 

Gerade im Frühjahr hat man neue Vorsätze und Vorhaben oder sogar Visionen. Wir haben die besten Absichten – vielleicht das Gewicht zu reduzieren, weniger ins Fernsehen zu schauen oder auch mehr an die frische Luft zu gehen.

Es ist einem ernst damit und man ist voller Tatendrang. Von der Vorsatzforschung allerdings weiß man, dass 25 Prozent schon nach einer Woche aufgeben.
Der Grund dafür ist aber nicht mangelnde Motivation. Ursache Nummer eins sind vielmehr viel zu hoch gesteckte Ziele und Erwartungen. Veränderung willige unterliegen dem „false-hope-syndrom“ (dem „sich-falsche-Hoffnungen-machen-Syndrom).
Wer sich zu hohe Ziele setzt, kann kaum erfolgreich sein, wie die Verhaltensforscher erklären. Hohe Ziele mögen zwar anspornen, sie bergen aber die große Gefahr, sich zu überfordern und frustriert aufzugeben.

Artikel Link: SÜDKURIER.de
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Mittwoch, 1. Mai 2013

Arbeit macht Millionen Menschen todkrank

DIE WELT
Von Stefan von Borstel


Mehr als zwei Millionen Menschen weltweit kommen jedes Jahr wegen ihrer Arbeit ums Leben. Sie sterben durch Unfälle, an Staublunge oder Krebs durch Asbest. Zunehmend macht Arbeit auch die Seele krank.
Foto: picture-alliance / dpa
Auf diesem Foto aus dem Jahr 2003
schützt sich ein Hongkonger Börsenhändler vor der Lungenkrankheit Sars. 
Die wahren Gefahren lauern woanders. Staub oder Stress machen Menschen im Job krank

Mehr als zwei Millionen Menschen auf der Welt sterben nach Erhebungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) jedes Jahr infolge von Erkrankungen am Arbeitsplatz. Dazu kommen 321.000 Arbeitsunfälle mit Todesfolge, meldet die ILO anlässlich des "Welttages für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz" am heutigen Sonntag.

Durch Arbeitszeitausfälle und Belastungen für das Versicherungssystem entstehen daraus Kosten von vier Prozent des Weltsozialprodukts, rechnet die ILO vor. Allein in der Europäischen Union dürften sich die Kosten auf mindestens 145 Milliarden Euro pro Jahr belaufen.

ILO-Generaldirektor Guy Ryder forderte mehr Prävention, um Berufskrankheiten vorzubeugen. Dies sei effektiver und billiger als teure Behandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen.

Großrisiko Staub

Eine besonders verbreitete Ursache von Berufskrankheiten ist nach Angaben der ILO Staub. In China machen Staublungen 80 Prozent aller Berufskrankheiten aus. In Indien sind nach Schätzungen der ILO rund zehn Millionen Arbeiter in Steinbrüchen, der Bauindustrie und im Bergbau einer gefährlichen Staubbelastung ausgesetzt.

In Industrieländern sind vor allem Erkrankungen des Bewegungsapparates weit verbreitet. Probleme wie Rückenschmerzen oder Sehnenscheidenentzündung machen in der EU fast 60 Prozent aller Fälle aus. Doch auch in Europa gehören nach wie vor auch Staublunge und Asbestose zu den besonders häufig anerkannten Fällen von Berufskrankheiten.

Wachsende Aufmerksamkeit erführen auch stressbedingte Erkrankungen, berichtete die ILO. 2010 hat die Arbeitsorganisation erstmals psychische Störungen in ihre Liste der Berufskrankheiten aufgenommen.

Krise führt zu Stress

Die Unternehmen seien zunehmend mit Aggressivität, sexueller Belästigung, Mobbing, Drohungen und anderen Formen der Gewalt am Arbeitsplatz konfrontiert, heißt es in dem aktuellen ILO-Bericht. "Arbeitnehmer könnten zu Alkohol und Drogen greifen, um dem Arbeitsstress zu begegnen", warnt die Arbeitsorganisation.

Auch Wirtschaftskrise und Rezession trügen zum gesundheitsschädlichen Stress bei, der bis zu Depression und Selbstmord führen könne. In vielen Ländern lägen nur Angaben über Arbeitsunfälle vor, klagt die ILO. Beschäftigte im ländlichen Raum und Schwarzarbeiter in der Schattenwirtschaft, die meist hohen Risiken ausgesetzt seien, würden von den bestehenden Systemen meist gar nicht erfasst.

In Deutschland sank die Zahl der Arbeitsunfälle 2012 nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung um zwei Prozent auf 899.172. In den 60er-Jahren ereigneten sich noch jedes Jahr mehr als zwei Millionen Arbeitsunfälle. Als meldepflichtig gelten dabei alle Unglücke, die zur Folge haben, dass ein Arbeitnehmer mindestens drei Tage arbeitsunfähig ist.

Mehr als eine Million in Deutschland

Die Zahl der Arbeitsunfälle mit tödlichem Ausgang ging ebenfalls leicht zurück: 2012 verunglückten 495 Menschen tödlich, drei weniger als 2011. In den Zahlen sind die Daten der landwirtschaftlichen Sozialversicherung nicht enthalten.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund beziffert die Zahl der Arbeitsunfälle (mit landwirtschaftlicher Sozialversicherung) im Jahr 2011 auf 1.007.864. Das waren weniger Unfälle als im Vorjahr - trotz steigender Erwerbstätigenzahl. 664 Unfälle endeten tödlich, davon 520 im Betrieb und 144 im Straßenverkehr.

Nur im Krisenjahr 2009, als die Wirtschaft stark schrumpfte und weniger gearbeitet wurde, lag die Zahl der Arbeitsunfälle unter der Millionen-Marke. Die Arbeitsunfallquote je 1000 Versicherte ging 2011 von 27,4 auf 26,0 zurück. Deutlich gefährlicher ist die Arbeit am Bau mit einer Quote von 70 und in der Landwirtschaft mit 73.

Unter den Berufskrankheiten stehen Hauterkrankungen mit mehr als 25.000 Verdachtsanzeigen an erster Stelle, gefolgt von Lärmschwerhörigkeit mit rund 12.000 Anzeigen. Diese Fälle führen jedoch nur in wenigen Fällen zur Verrentung.

Halbe Milliarde Euro pro Jahr

Besondere Bedeutung haben in Deutschland nach wie vor die asbestbedingten Erkrankungen Asbestose, Asbestose mit Lungenkrebs und Rippen-/Bauchfellkrebs. Zwischen 1980 und 2011 haben Berufsgenossenschaften und Unfallkassen fast 70.000 asbestbedingte Berufskrankheiten anerkannt. 31.093 Versicherte starben in diesem Zeitraum an ihrer Erkrankung.

Derzeit gibt die gesetzliche Unfallversicherung jährlich rund eine halbe Milliarde Euro für Leistungen im Zusammenhang mit diesen Erkrankungen aus, unter anderem für Rehabilitation und Heilbehandlung, Renten und Hinterbliebenenrenten. Asbest ist seit Anfang der 90er-Jahre in Deutschland verboten, doch die Krankheiten brechen erst Jahrzehnte nach dem Kontakt mit dem Stoff aus.

Kein Burn-out-Boom festgestellt

Die ILO rechnet in Westeuropa bis zum Jahr 2029 mit bis zu 500.000 Asbest-Toten. Die Organisation schätzt, dass trotz des Verbots von Asbest in mehr als 50 Staaten weltweit immer noch zwei Millionen Tonnen davon im Jahr in Entwicklungsländern produziert werden.

Eine Zunahme von psychisch belastenden Arbeitsbedingungen kann die BAuA, die regelmäßig Erwerbstätige befragt, trotz der intensiven öffentlichen Diskussion über Burn-out nicht feststellen. Psychische Belastungen außerhalb der Arbeitswelt waren allerdings nicht Gegenstand der Befragung, räumt die Behörde ein.

Sie verweist zugleich auf die Zunahme von Schicht-, Abend- und Nacharbeit. Dies könne bei psychischen Belastungen eine Rolle spielen. Die Krankheitstage durch psychische Erkrankungen haben sich in den letzten 15 Jahren in Deutschland fast verdoppelt. Jeder dritte Frührentner scheidet wegen einer psychischen Erkrankung aus dem Arbeitsleben.

Artikel Link: DIE WELT

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Dienstag, 30. April 2013

Erfolgsfaktor Prävention – von der Wertschätzung zur Wertschöpfung

2. Symposium in St. Lambrecht für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten 2013


Einzigartig in Europa! Von 17-18 Oktober 2013 – laden die Business Doctors, die Präventions-Experten, zum 2. Symposium. Ganz im Sinne des EU-Schwerpunktes "Active Aging" stehen folgende brandheiße Themen am Programm: Stress, Burnout, psycho-soziale Erkrankungen, Prävention, Gegenmaßnahmen, sich verändernde Arbeitswelten, neue Strategien – für ArbeitnehmerInnen und Wirtschaft gleichermaßen.

Das 2. Symposium mit dem Titel "Erfolgsfaktor Prävention" und dem Themenschwerpunkt "von der Wertschätzung zur Wertschöpfung" baut auf dem Symposium 2012 auf und setzt mit weiter aktualisierten Themen und Inhalten fort. Nach einem kurzem Rückblick wird auf die dramatische Entwicklung im Bereich psychische Belastung in unseren Arbeitswelten eingegangen.

Neueste Zahlen, Daten und Fakten werden dargestellt und vor allem auch auf die signifikant steigenden Kosten und Belastungen von Gesundheitssystem und Wirtschaft hingewiesen. Prävention soll als Erfolgsfaktor in den Mittelpunkt gerückt werden. Praktische Anregungen von sinnvollem Nutzen, die Evaluierungsvorschrift nach der ASCHG-Novelle 2013, die Implementierung von BGF und BGM in unseren Arbeitswelten und vieles mehr machen das Symposium zum MUSS für jeden aus Wirtschaft und Politik. 

In einer breit angelegten Podiumsdiskussion werden diese Themen diskutiert und dem Auditorium die Möglichkeit geboten, die neuesten Entwicklungen in der Gesundheits- und Sozialpolitik, hinsichtlich nachhaltiger Prävention, zu diskutieren. Best-Practice Beispiele aus der Wirtschaft sollen die sinnhafte Effizienz von Präventionsmaßnahmen belegen.

Die Referenten

Minister R. Hundstorfer, Präs. K. Blecha, Dir. K. Aust – PVA, Mag. R. Czeskleba – Fit 2 Work, G. Plank – AK, Mag. Ch. Finding – GKK sowie zahlreiche WissenschafterInnen wie Prof. Dr. D. Scholz bis hin zu SpezialistInnen aus Medizin, Wirtschaft und Wissenschaft werden die Themen von verschiedensten Blickwinkeln aus beleuchten.


Die Zielsetzung

Dieses Symposium wird sich schwerpunktmäßig mit Gesundheit und Krankheit im Kontext zu Wertschätzung und Wertschöpfung auseinandersetzen. Weit über die anwesenden TeilnehmerInnen hinaus soll die Notwendigkeit einer umfangreichen Krankheitsprävention dargelegt und die Erfolgsfaktoren dafür aufgezeigt werden. Hier sollen Personalisten und Unternehmer zu den Themen Prävention fit gemacht werden, Anregungen zur Implementierung von BGF und BGM erhalten und praktikable Umsetzungshinweise erhalten.

Die Zielgruppen

PersonalistInnen, UnternehmerInnen und GeschäftsführerInnen, RepräsentantInnen von Betriebskörperschaften, ÄrztInnen, BetriebsärztInnen und ArbeitsmedizinerInnen, VertreterInnen von GOs wie auch NGOs, VertreterInnen von allen Sozialpartnern, interessierte BürgerInnen, StudentInnen sowie Post Graduates aus wissensaffinen Bereichen.

Die Kommunikation

In zahlreichen Vorberichten, Artikel zum Symposium, wie auch einer umfangreichen Nachberichterstattung, wird die interessierte RezipientIn über vielfältige Direktkontakte umfangreich informiert. 

Neben einem klassischen Mediamix aus Print- und elektronischen Medien wird eine vielschichtige Social-Media-Kampagne 120 Mediaportale mit über 120.000 Journalisten bedienen. Über die Plattformen Facebook, Twitter, Xing etc. werden Blogs betreut und weitere hunderttausende Personen informiert, deren Kommunikationsnetzwerke zu mehrfachen Kontakten in einer Millionenleserschaft führen. Dieser Mediamix ist insbesondere auch für Partner und Partnerorganisationen von hohem Interesse, da Themen, Referate, Inhalte etc. über 12 Monate Präsenz haben werden.

Als Leitmotiv steht hier für die Business Doctors und all ihre Partner "Gesundheit ist unser Auftrag".
Empfehlung von Business Doctors: www.Business-doctors.at


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 Franz Daublebsky, 
Tel. 0664 / 101 2 333
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Experiment: Burnout-Prävention im Alpencamp

Der Standard OLIVER MARK, 20. August 2012, 10:08

Nahrung sammeln und Katzenwäsche in den Allgäuer Alpen. Acht Teilnehmer legten in sieben Tagen 120 Kilometer zurück.

Sieben Tage durch die Allgäuer Alpen - ohne Essensvorräte und Handys im Gepäck - Das Ziel: Bewusstsein für den Arbeitsstil schärfen und Blutwerte verbessern

Wie viele pro Jahr betroffen sind, weiß keiner so genau. Der Begriff ist nach wie vor diffus, eine klare Trennlinie fällt schwer. Unter "Burnout" werden oft mehrere Krankheiten und ihre Erscheinungsbilder subsumiert. Je nach Definition landen etwa auch Psychosen oder Suchterkrankungen, die in Arbeitsunfähigkeit münden, im Topf. Faktum ist, dass Burnout auf dem Vormarsch ist. Die Zahl der Krankenstandstage aufgrund von psychischen Problemen nimmt stetig zu. Burnout, auch als Erschöpfungssyndrom bezeichnet, wird mittlerweile nicht mehr als reine Managerkrankheit gesehen, es ist in der Mitte der Arbeitswelt angekommen.

Mountain lake

Ernährung und Bewegung als Prävention

Burnout ist das Resultat einer Kombination aus psychischen und physischen Faktoren, häufig begleitet von einer Depression. "Der Hauptgrund für Stress und Stressempfinden ist ein gestörter Stoffwechsel", sagt Sebastian Spörer, Leiter des Zentrums für Leistungsmanagement und Burnout-Prävention im deutschen Hopferau. Und präzisiert: "Den beeinflussen wir maßgeblich über Ernährung und Bewegung." Aus diesem Grund haben Spörer und sein Team im Juli einen Feldversuch - unter dem Namen "Metabolic Lifestyle" - gestartet. Das Experiment: Acht Leute marschieren sieben Tage durch die Allgäuer Alpen. Ohne Essensvorräte und Handys im Gepäck, dafür mit dem Ziel der Entschleunigung vor Augen.

Unter den Teilnehmern waren beispielsweise ein Marketingmanager, ein IT-Administrator, ein Bühnenbauer, ein Physiotherapeut und ein Bauingenieur, erzählt Initiator Spörer im Gespräch mit derStandard.at. "Normalerweise schieben wir Berge von Arbeit vor uns her", meint er, "Projekte ziehen sich oft über Monate". Im Gegensatz zu jenen in der Natur, wo es um das schnelle Befriedigen von Bedürfnissen geht. Nämlich elementaren Dingen. Wie zum Beispiel Nahrungssuche oder ein Dach über dem Kopf zu bekommen.

Lone hiker

Korrelation mit Blutwerten

Für Spörer ist das eine "stoffwechselangepasste Lebensweise". Das Risiko, an Burnout zu erkranken, sinke dramatisch, wenn gewisse Parameter stimmen. "Gerade bei Erschöpfungskrankheiten gibt es eine klare Korrelation mit den Blutwerten." Um wie viel sich die Gefahr bei Normalwerten reduziert, lasse sich nicht in Zahlen ausdrücken. Dafür sei der menschliche Körper zu komplex, die Forschung noch im Rückstand, die Einflussfaktoren zu vielfältig, berichtet er von vielen Variablen. Was sich allerdings schon in Zahlen gießen lässt, ist, wie sich die Blutwerte der Teilnehmer entwickelt haben. Die Probanden wurden medizinisch getestet, auf ihren insgesamt 120 Kilometern durch die Allgäuer Alpen.

Die Bilanz: "In dieser Woche haben sich die Cholesterinwerte um 18 Prozent verbessert, der Blutzucker um 19 Prozent und die Schlafqualität - gemessen mittels EKG - ist um 30 Prozent gestiegen". Im Schnitt. Für Spörer sind das "markante Werte", die helfen, Erschöpfungskrankheiten zu minimieren. Ausgelöst durch eine Überbeanspruchung, die durch schlechte Ernährung und wenig Bewegung noch verstärkt werde. "Hier gibt es definitiv einen Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit."

Paradise 3

Gesundheitsbewusstsein schaffen

Bis sich der Stoffwechsel der Probanden umstellte, brauchte es "zwei bis drei Tage", erzählt der Forschungsleiter, "erst dann haben wir Tritt gefasst." Zucker fungiert normalerweise als Energielieferant: "Der Entzug war in der Gruppe zu spüren." Ein Mangel, der kompensiert werden konnte und sich später als Stärke erweisen solle. Das ist zumindest der Plan. Denn das Ende des Experiments sei der Anfang für eine neue Form des Arbeitens, so hoffen es Spörer und die anderen Teilnehmer - versehen mit dem Zusatz "gesundheitsbewusst".

Konkrete Erfolge gebe es bereits zu verzeichnen. Einer hatte mit Schlafstörungen zu kämpfen, ein anderer mit Neurodermitis. "Beides ist weg", so Spörer.

Backpacking 3

Die Betonung liegt dabei auf "Prävention", wie er sagt, denn das Programm richtet sich nicht an akut Betroffene. "Bei einer Burnout-Ampel wäre das Signal auf Gelb." 

Artikel Link: derStandard.atEmpfehlung von Business Doctors: www.Business-doctors.at

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Das Märchen vom effizienten Multitasking


Für das Gehirn bedeutet Multitasking blitzschnelles Umschalten – und damit auf Dauer Stress. Doch man kann im Berufsalltag einiges tun, um Multitasking auf ein Minimum zu begrenzen.
Multitasking führt dazu, schneller müde zu werden und mehr Fehler zu machen, so Wolfgang Panter, Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte
Multitasking führt dazu, schneller müde zu werden und mehr Fehler zu machen, so Wolfgang Panter, Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte
E-Mails lesen und dabei telefonieren, einem Bericht zuhören und gleichzeitig eine SMS schreiben: Viele Arbeitnehmer versuchen, im Job mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen.
Für das Gehirn sei das großer Stress, sagt Wolfgang Panter, Präsident des Verbandes Deutscher Betriebs- und Werksärzte. Es müsse zwischen den verschiedenen Aufgaben blitzschnell hin und her schalten.
Denn wer mehrere Dinge gleichzeitig erledigen will, muss seine Aufmerksamkeit verteilen und schnell zwischen Aufgaben hin und her springen – dabei müssen jedoch alle im Gedächtnis bleiben.
Auch wenn Multitasker gern selbst glauben, dass sie geübt genug sind, zwei Dinge gleichzeitig effizient erledigen zu können – die Forschung sagt etwas anderes.
Regel 1
Keine akustischen oder optischen E-Mail-Benachrichtigungs-Signale einrichten. Wenn das wohlbekannte "Pling!" ertönt oder am Bildschirm ein rotes Fähnchen weht, will man meist sofort wissen, was gerade Interessantes eingetroffen ist.
Regel 2
E-Mails zu festgelegten Zeitpunkten, zum Beispiel morgens, mittags und abends, abrufen und beantworten. In der Zwischenzeit sollte das Mailprogramm am Besten geschlossen bleiben.
Regel 3
Sinnvoll ist es, verschiedene Geräte für die berufliche und private Kommunikation zu benutzen. Wer für den Vorgesetzten nicht mehr erreichbar sein mag, will oft trotzdem noch von der Familie und von Freunden angerufen werden können.
Regel 4
Das Gleiche gilt für E-Mail-Adressen. Verschiedene Adressen für dienstliche und private Belange sollten so wenig wie möglich vermischt werden.
Regel 5
Handys und Blackberrys, die beruflich genutzt werden, sollten nach Feierabend, am Wochenende und im Urlaub auch ausgeschaltet bleiben.
Regel 6
Wichtig ist es, sich grundsätzlich bewusst zu machen, dass man längst nicht auf jede Kommunikationsanforderung anspringen muss. Auf eine Mailbox-Nachricht oder auf den Erhalt einer SMS braucht man in der Regel nicht umgehend reagieren.
Regel 7
So häufig wie möglich hinterfragen, ob alles was an einen mit höchster Prioritätsstufe herangetragen wird, auch wirklich wichtig ist.

Geübte Multitasker lassen sich leicht ablenken 

Ein Team um Clifford Nass von der Stanford University untersuchte in einer Reihe von Experimenten, wie schwer es für ungeübte Multitasker im Vergleich zu chronischen Multitaskern ist, zwischen verschiedenen Medien zu wechseln und dabei eine Reihe von Aufgaben zu erledigen.
Obwohl die chronischen Multitasker viel mehr Übung hatten, ließen sie sich leichter von jeglichen Informationen ablenken. Dabei fiel es ihnen schwer zu unterscheiden, ob eine Information wichtig war und deshalb mehr Aufmerksamkeit erforderte oder eher unwichtig war und ignoriert werden konnte.
Auch Wolfgang Panter glaubt, dass Multitasking in erster Linie dazu führt, dass Arbeitnehmer schnell ermüden und leichter Fehler machen. Panter rät deshalb, Aufgaben immer der Reihe nach abzuarbeiten. Um Stress zu vermeiden, sollten Berufstätige vor der Arbeit eine Rangliste erstellen, in welcher Reihenfolge sie die Aufgaben erledigen möchten, rät Panter. 

Unterbrechungen möglichst vermeiden 

An diese Liste sollten sie sich dann halten, sofern das möglich ist. Natürlich ist aber nicht jedes Multitasking selbst verschuldet. Kollegen oder neue E-Mails im Posteingang sorgen immer wieder für Unterbrechungen.
Dagegen helfe nur, in der Abteilung klare Absprachen über Ruhephasen zu treffen, in denen nicht gestört werden darf, so Panter. Gut ist auch, jeden Tag 30 Minuten oder eine Stunde offline zu sein und in der Zeit konzentriert zu arbeiten. Das sei zwar ungewohnt – helfe aber um voranzukommen.
Artikel Link: DIE WELT

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Samstag, 27. April 2013

Reduce Stress with these 12 Ways To Balance Your Life

If you spend too much time at work, feel that you never have enough time or energy for fun or find that your lifestyle has become one of unhealthy excesses -- you may need to find some balance.

What is important to you?
Is it your family, friends,career, leisure time, sports, volunteer work or hobbies? 
Because we all have different priorities, goals and values, there is no one-size-fits-all solution to achieving a balance between work and life.

Once you have taken a moment to assess your core values and reflect on your accomplishments and strengths, you will be ready to formulate a plan. 

Here are some tips to help you balance your life.

Manage your time
1 -- Allocate your time properly
Delegate whenever you can and practice saying "No" when a proposed work project or social event will not advance your career or fit in with your core values. Prioritize your work assignments and leisure activities.

Multitasking  accomplishes many trivial duties at once, but be aware that it can also be counterproductive. There are times when you need to clearly identify the completion of a particular task, and times when you must give your undivided attention to a conversation with a friend, colleague or your partner. Perfect your time-management skills and your life will become more balanced.

2 -- Reduce work-life struggles
Research the availability of workplace options, such as flextime, telecommuting, compressed work weeks, and vacation purchase plans. Many companies are recognizing the importance of the health and well-being of their No. 1 resource -- their people -- and are helping them achieve a work-life balance.

Focus on yourself
3 -- Make time for yourself

Create opportunities for relaxation and pleasure and take a break when you need one. Making time to watch TV is important if it's something you enjoy. Plan a vacation when you feel you need to refresh yourself. Just the act of researching and thinking about it will recharge your batteries and offset the stressors of your life.

Relax with a hobby like Golf

4 -- Be creative
Find a hobby. Working doesn't count. Try your hand at painting, writing or photography. You may be surprised at how relaxing it can be.

5 -- Develop your support system
Have a "go-to" guy, a best buddy you can talk to who will not judge or criticize. Find a mentor to help you with career development strategies and guide you on office politics. Talk and listen to your lady and your children. Understand your long-term goals and create a plan to reach them. Celebrate your successes and you may find your life is more balanced than you thought.

Connect with others
6 -- Make contact with people you care about

Create opportunities to connect with the people you care about. Call, send an e-mail or visit them. Send cards, clippings or photos or write letters, if that's something you find relaxing. The continuity of past, present and future will help you feel grounded and balanced.

7 -- Plan a date
Schedule dates with your wife or significant other. Waiting until 7:00 p.m. on Friday to suggest going out for a pizza doesn't count. Call her from work early in the week to plan that Friday evening out together and the anticipation will add a spark to your relationship. It will also benefit your sex life, which is another stress-reliever and excellent way to find balance in your life.

8 -- Meet people
It's important to socialize, especially if you're single. Becoming a hermit because you spend too much time working and have no energy for other pursuits is not beneficial. Your employer expects you to be vibrant, enthusiastic and healthy. Your friends want you to be willing to join them for a beer, a ball game or deck-building party, and backing out too many times due to work pressure and lack of time will cause them to stop calling. To keep your work and personal life balanced, you need to meet new people, and exercise your wit, wisdom and social skills.

Meet with friends to reduce stress

9 -- Make plans
Avoid working late or taking assignments home out of habit. Do it only when you have an urgent project deadline. It's not a wise career move to be a clock-watcher or an OA5 (out at 5) kind of guy, but it is a good idea to make plans after work a couple of days each week. It will get you out the door at a reasonable hour and refocus your attention.

Whether you plan to go out for a beer with your colleagues, workout at the gym or volunteer at a local shelter, making plans allows you to shift emotional and mental gears.

Eliminate excesses
10 -- Listen to your body
If you feel ill or tired, do something about it. You're not doing anyone any good by turning up at work or football practice with a hacking cough. If you feel exhausted or are suffering from insomnia, remember that stress can manifest in physical symptoms and you may need some time off.

11 -- Eat well
If you find that you've developed a habit of drinking or eating too much, commit to cutting back a little. It's not always necessary to make major lifestyle changes; even minor adjustments can improve your health and well-being.

12 -- Exercise
Go to the gym or get involved in a sport. Spend time outdoors -- it's a good balance to life in the city. Take a walk in a city park, take a drive in the country or plan a relaxing weekend getaway in the mountains or at the beach. Turn the cellular phone off and enjoy the serenity. Breathe deeply and, for a few minutes, let go of all your worries. Exercising and reenergizing by doing something completely different will help you feel better.

Outdoor activities relieves stress and depression

A balancing act:
"The price of anything 

is the amount of life you exchange for it." 
                                                           -Henry David Thoreau

Many of us are workaholics and need to find the right balance of work and personal obligations. We need to allocate our time in a way that honors our commitments to our employers, to others and to ourselves.

Just a few small changes may be enough to make you feel more in control of your life, more relaxed and more fulfilled. For the good of your physical, mental and emotional health, assess all your needs and prioritize what's important to you. The benefits of achieving balance in your life will be worth it.


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Balance Life , How To Balance Life , Relaxation , Photo Galleries , Ways To De-Stress ,Ways To Relax , Work Life Balance , Canada Living News


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